Wer hat den Käse zum Bahnhof gerollt…?

Datum: 20.02.2011

Gruppenbild

Geschäftführer Herr Dr. Ihm

Führung mit Herrn Ritter

Trotz des schlechten Wetters, traten wir am Mittwoch, den 08.12.2010, im Rahmen des Apfel-Vereins unsere nächste Exkursion an. Unser Ziel war diesmal die HERZGUT Landmolkerei Schwarza eG in Rudolstadt, die mit der Gründung als Genossenschaft 1904 erstmals mit der Produktion von Frischmilch, Butter und Weichkäse begann.

Unter Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie unseres Instituts wurde in dieser Landmolkerei der mit Omega-3-Fettsäuren angereicherte Omeghurt entwickelt und von der Box-Ikone Henry Maske beworben. 2008 erhielt HERZGUT mit diesem Produkt den IQ Innovationspreis der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland in der Kategorie „Ernährungswirtschaft“.

In der Molkerei angekommen, wurden wir von dem Geschäftsführer Herrn Dr. Ihm und einem ehemaligen Absolventen unseres Instituts Herr Ritter mit Käsehäppchen, Milch, Joghurt sowie Kaffee empfangen. Während wir uns aufwärmen und die Häppchen genießen konnten, gab uns Herr Dr. Ihm einen kleinen historischen Abriss und einen Einblick in die Organisation des Unternehmens. Ein kurzer Film zeigte uns die Produktionsprozesse, die Produktpalette und den Entstehungsprozess des Omeghurts.

Anschließend stand für uns in „Ganzkörperplastik verpackt“ die Besichtigung der Produktionsanlagen an. Herr Ritter und Frau Hermsdorf, eine weitere Absolventin unseres Instituts, führten uns durch die Anlagen - angefangen bei der Anlieferung der Rohmilch, weiter zur Station der antimikrobiellen Behandlung, hin zur Weiterverarbeitung und der Verpackung der Produkte und schlussendlich in das Lager. Zudem bekamen wir einen Einblick in die „Steuerzentrale“ des Unternehmens: einem Raum, in welchem die Daten zusammenlaufen und überwacht werden. In den Laboratorien konnten wir die mikrobiellen sowie qualitätstechnischen Untersuchungen mit verfolgen. Es war sehr faszinierend zu sehnen, wie hochtechnologisiert unsere Lebensmittel heutzutage hergestellt und mit welchem Aufwand durch die Realisierung der Hygienestandards und Rückverfolgungsverfahren sichere Produkte erzeugt werden.

Es war für uns alle ein sehr spannender und informativer Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Wir möchten uns bei HERZGUT, Herrn Dr. Ihm sowie unseren beiden „Tourguides“ herzlich für den Aufwand, die Führung sowie dem geduldigem Beantworten unserer Fragen bedanken. Ein besonderer Dank geht außerdem an Herrn Prof. Dorn für die Organisation. Wir freuen uns auf die nächste Exkursion!

(Die Äpfel vom Apfel e.V. - Studentische Untergruppe)


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